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Cognizant baut 25.000-köpfiges Team für OpenAI-Rollouts auf
Cognizant bündelt über 25.000 Mitarbeitende für Codex und ChatGPT bei Kunden. Kurz zuvor hatte der Dienstleister 18.000 Kräfte für Google Gemini mobilisiert.
Cognizant hat eine „OpenAI Frontier Capability Group“ mit mehr als 25.000 Mitarbeitenden aufgebaut, um OpenAIs Codex und ChatGPT bei Kunden auszurollen. Der Fokus liegt zunächst auf drei Bereichen: Softwareentwicklung mit Codex, die Modernisierung und Cloud-Migration von Legacy- bzw. Mainframe-Systemen sowie der Einsatz von KI-Agenten in Vertrieb und Kundenservice. Laut Cognizant sind nicht fehlende Modell-Zugänge das Hauptproblem, sondern fehlende Fachkräfte, die KI in bestehende Unternehmenssysteme integrieren können. Mehr als 21.000 Mitarbeitende haben dabei über 40.000 OpenAI-Trainingsabzeichen erworben. Als Praxisbeispiel nennt Cognizant einen KI-Assistenten für einen globalen Pharmakonzern, der über 5 Millionen Gespräche abgewickelt und die Zeit für Content-Erstellung um 60% reduziert habe.
Die Ankündigung kommt kurz nach einem weiteren Schritt: Erst 11 Tage zuvor hatte Cognizant 18.000 Mitarbeitende auf Googles Gemini ausgerichtet. Das unterstreicht, dass große IT-Dienstleister parallel Kapazitäten für mehrere Modellanbieter aufbauen. Für den Markt bedeutet das: GenAI wird weniger als isoliertes Tool gesehen, sondern als Delivery-Thema – mit Schwerpunkt auf Integration, Prozessanpassung und Software-Modernisierung statt reiner Modellwahl.
Was heißt das für deinen Betrieb?
Für deinen Betrieb heißt das: Der Engpass liegt oft nicht beim Zugang zu KI-Modellen, sondern bei sauberer Einbindung in Prozesse, Daten und bestehende Software. Prüfe bei KI-Projekten früh, wie du Vendor-Lock-in reduzierst (z. B. durch eine Multi-Model-Strategie und austauschbare Schnittstellen). Starte mit klar abgrenzbaren Use-Cases wie Support-Automatisierung, Content-Workflows oder Code-/Modernisierungsaufgaben, bei denen Integration und Messbarkeit im Vordergrund stehen.
Quelle: thenextweb.com