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Databricks erweitert SAP-Partnerschaft um KI- und Datenwerkzeuge
Databricks bringt Genie, Lakeflow, Unity Gateway und Lakebase in SAP Databricks. SAP erleichtert zudem den Zugriff auf Daten aus seinen Business-Anwendungen.
Databricks und SAP haben ihre Zusammenarbeit ausgebaut. Auf der SAP-TechEd-Konferenz in Berlin wurde angekuendigt, dass SAP Databricks vier zusaetzliche Bausteine erhaelt: Genie als KI-Assistent, Lakeflow fuer den Aufbau von Datenpipelines, Unity Gateway zur Steuerung von Zugriff und Kosten bei KI-Agenten sowie Lakebase als Datenbank fuer KI-Anwendungen. Ausserdem wollen die Unternehmen Genie mit SAPs eigenem KI-Assistenten Joule verknuepfen, damit Antworten direkt innerhalb von SAP-Software erscheinen koennen. Konkrete Release-Termine nannten beide Seiten nicht.
Parallel dazu stellte SAP die neue Application Data Foundation vor. Sie soll Daten aus SAP-Business-Software leichter zugaenglich machen – sowohl aus Cloud-Installationen als auch aus Systemen, die im eigenen Rechenzentrum laufen. Laut Databricks mussten Firmen solche Daten bisher oft ueber individuelle Extraktions- und Kopierstrecken ausleiten, wobei Kontext aus den Geschaeftsanwendungen verloren gehen kann.
Das Thema gewinnt an Druck, weil SAP seine Kunden von der aelteren ECC-Software wegbewegen will, bevor der Mainstream-Support 2027 endet. Ein Praxisbeispiel: Der Trailerteile-Hersteller SAF-Holland berichtet, Analysen liefen nach dem Laden von mehr als 100 Millionen Datensaetzen in SAP Databricks etwa fuenfmal schneller.
Was heißt das für deinen Betrieb?
Wenn du SAP im Einsatz hast, wird die Frage entscheidend, wie du SAP-Daten sauber und nachvollziehbar fuer Reporting, Automatisierung und KI nutzbar machst. Bevor du neue GenAI-Assistenten einfuehrst, pruefe, ob eure Datenpipelines und Zugriffsregeln (Governance/Kostenkontrolle) mitwachsen koennen. Sinnvoll ist, fruehzeitig eine Zielarchitektur zu definieren, wie SAP-Daten in ein Lakehouse oder Analytics-Setup fliessen sollen – insbesondere mit Blick auf den ECC-Umstieg bis 2027.
Quelle: thenextweb.com