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Big Tech senkt Aktienrueckkaeufe drastisch wegen KI-Investitionen

Microsoft, Alphabet, Amazon, Meta und Oracle stecken 2026 so viel Geld in KI-Infrastruktur, dass Rueckkaeufe einbrechen und Cashflows teils ins Minus drehen.

Microsoft, Alphabet, Amazon, Meta und Oracle haben in den ersten neun Monaten 2026 nur 9,3% ihres operativen Cashflows an Aktionaere ausgeschuettet. Im Vorjahr waren es 27,4% – der niedrigste Anteil seit mindestens 15 Jahren. Laut Reuters-Auswertung stieg der operative Cashflow der fuenf Konzerne zwar um 29% auf 542,9 Mrd. US-Dollar, gleichzeitig verdoppelte sich das Investitionsbudget auf 556,9 Mrd. US-Dollar. Damit ueberstiegen die Investitionen erstmals (in Daten seit 2011) das, was die Unternehmen operativ an Cash erwirtschafteten. Insgesamt entstand ein Free-Cashflow-Defizit von 14 Mrd. US-Dollar, nach einem Ueberschuss von 143,5 Mrd. im Vorjahr.

Den groessten Einschnitt gab es bei Aktienrueckkaeufen: Sie fielen um 83% auf 13,6 Mrd. US-Dollar. Dividenden stiegen dagegen auf 37 Mrd. US-Dollar. Alphabet und Meta haben 2026 bisher keine Aktien zurueckgekauft; Amazon zahlt keine Dividende und kauft seit 2022 nicht zurueck. Ausgeschuettungen wurden teils ueber Kassenbestaende, neue Schulden oder Aktienverkaeufe finanziert. Hintergrund ist der massive Ausbau von KI-Rechenzentren und Hardware: Insgesamt bestehen Verpflichtungen von ueber 3 Bio. US-Dollar fuer den KI-Ausbau; Amazon will weiter investieren, Oracle nennt ein Free-Cashflow-Ziel von 30 Mrd. US-Dollar bis 2029.

Was heißt das für deinen Betrieb?

KI wird zunehmend als Infrastrukturthema behandelt: hohe Vorabkosten, erwartete Effizienzgewinne spaeter. Fuer KMU heisst das: Rechne KI-Vorhaben wie Investitionen (Return, laufende Betriebskosten, Skalierung) und pruefe Build-vs-Buy strikt. Oft ist es sinnvoll, mit standardisierten Tools und kleinen Automatisierungen zu starten, statt teure Eigenentwicklungen oder Hardware aufzubauen.

Quelle: thenextweb.com

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