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Palantir-CTO: Keine Reue ueber Zusammenarbeit mit Anthropic
Palantirs CTO Shyam Sankar sagt, man arbeite weiter mit Anthropic. Zugleich setzt Palantir staerker auf sicheren Modellwechsel fuer Kunden.
In einem Interview mit Stratechery sagte Palantir-CTO Shyam Sankar, Palantir sei im Streit zwischen Anthropic und dem US-Verteidigungsministerium „in der Mitte“ gelandet. Er bereue die Zusammenarbeit nicht und betonte, Palantir arbeite weiterhin mit Anthropic und insgesamt mit „beiden Frontier-Labs“. Er meinte, mehrere Beteiligte haetten den Konflikt vermutlich nicht gut gehandhabt. Als Reaktion habe Palantir viel Arbeit investiert, damit Kunden KI-Modelle sicher gegeneinander austauschen koennen. Sankar verwies zudem darauf, dass das Pentagon Anthropic bereits ersetzt habe.
Sankar ordnete die Debatte auch grundsaetzlicher ein: Er kritisierte, dass ueber KI oft in Extremen (Utopie oder Untergang) gesprochen werde, und betonte stattdessen menschliche Verantwortung beim Engineering. Ausserdem sagte er, viele Kunden, die KI vor allem zum Personal- und Kostensparen einsetzen wollten, verfehlten sogar dieses Ziel; erfolgreicher seien jene, die KI zur staerkeren Marktposition nutzen. Palantir selbst nutze DeepSeek nicht, erlaube aber kommerziellen Kunden die Modellwahl. Zu chinesischen KI-Labs sagte er, sie seien derzeit hinter der Spitze und koennten offene Modellgewichte einstellen, sobald sie vorne mitspielen.
Was heißt das für deinen Betrieb?
Plane LLM-Integrationen so, dass du Modelle wechseln kannst, ohne Prozesse neu zu bauen oder Sicherheitsrisiken zu erhoehen. Setze KI-Projekte nicht nur als Sparprogramm auf, sondern knuepfe sie an messbare Markt- und Umsatzhebel (z.B. schnellerer Vertrieb, bessere Servicequalitaet). Pruefe bei Anbietern und Plattformen, ob sie Multi-Model-Setups, klare Datenabgrenzung und kontrollierte Freigaben im Betrieb unterstuetzen.
Quelle: thenextweb.com