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Bull und Schwarz Digits wollen eine europaeische KI- und Cloud-Stack bauen
Bull und Schwarz Digits kuendigen eine Partnerschaft fuer eine europaeische KI- und Cloud-Infrastruktur an. Fokus: regulierte Branchen und Daten unter EU-Kontrolle.
Das franzoesische Unternehmen Bull und Schwarz Digits, die IT-Sparte der deutschen Schwarz Gruppe, wollen gemeinsam einen europaeischen KI- und Cloud-Infrastruktur-Stack aufbauen. Geplant ist eine durchgaengige Loesung von Servern bis zur Software. Beide Unternehmen haben dazu ein Memorandum of Understanding unterzeichnet und das Vorhaben beim deutschen Digital Summit 2026 in Berlin vorgestellt. Ziel ist es, dass europaeische Organisationen KI- und Enterprise-Computing entwickeln und skalieren koennen, insbesondere in regulierten und strategisch relevanten Bereichen. Sensible Daten, Infrastruktur und Betrieb sollen dabei unter europaeischer Rechtsaufsicht und Kontrolle bleiben.
Schwarz Digits bringt seine STACKIT-Cloud ein; Bull steuert Erfahrung aus grossen KI- und High-Performance-Computing-Projekten bei. Server sollen in Bulls Werk im franzoesischen Angers gefertigt werden, inklusive direkter Fluessigkeitskuehlung. Bulls BullSequana-AI-Plattform soll zudem ueber den STACKIT Marketplace an Unternehmen und oeffentliche Auftraggeber vertrieben werden. Ueber die ersten Schritte hinaus nennen die Partner weitere Vorhaben: gemeinsame Server-Entwicklung nach Open-Compute-Project-Standards, Integration mit SAP RISE, grosse HPC-Projekte sowie die Pruefung von Quantencomputing-Integration. Die Ankuendigung folgt zeitlich auf Aussagen des deutschen Kanzlers Friedrich Merz, Deutschland und Europa muessten eigene KI schneller aufbauen.
Was heißt das für deinen Betrieb?
Fuer KMU im DACH-Raum kann ein EU-basierter Stack eine Option werden, wenn Datenresidenz, Compliance und Kontrollierbarkeit zentrale Anforderungen sind. Wenn du KI-Automatisierungen oder datenintensive Anwendungen planst, lohnt es sich, schon jetzt zu klaeren, ob deine Use Cases europaeische Jurisdiktion oder bestimmte Zertifizierungen voraussetzen. Gleichzeitig bleibt abzuwarten, wie schnell und in welcher Breite solche Angebote verfuegbar sind und wie sie preislich und funktional gegenueber Hyperscalern abschneiden.
Quelle: thenextweb.com