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Adobe CX Enterprise Coworker nun in ChatGPT, Claude und Gemini nutzbar
Adobe bringt seinen Marketing-Agenten CX Enterprise Coworker in ChatGPT, Claude, Gemini, Copilot und Databricks Genie. Weitere Integrationen sind angekuendigt.
Adobe hat angekuendigt, dass sein KI-Agent fuer Marketing-Teams, der „CX Enterprise Coworker“, jetzt direkt in verbreiteten GenAI-Oberflaechen genutzt werden kann: ChatGPT (als Plugin), Claude, Gemini, Microsoft Copilot und Databricks Genie. Der Agent ist seit Juni allgemein verfuegbar und ist darauf ausgelegt, Customer-Experience-Aufgaben innerhalb von Adobes Marketing-Software zu planen und auszufuehren. Laut Adobe kann er Kampagnenergebnisse und Trends verfolgen, Zielgruppen prognostizieren, Customer Journeys verbessern sowie bei Planung und Projektmanagement unterstuetzen – jeweils mit menschlicher Aufsicht. Technisch setzt Adobe dabei auf zwei offene Standards fuer Agenten: Model Context Protocol (MCP) und Agent2Agent (A2A). Zudem erwartet Adobe, dass Integrationen u. a. mit Amazon Quick, IBM und Snowflake folgen.
Parallel dazu hat Adobe neue Connectoren vorgestellt, die den Agenten ueber fertige MCP-Server mit Systemen anderer Anbieter verbinden sollen, darunter Amazon Ads, Demandbase, Microsoft Work IQ, RainFocus, Snowflake sowie eine Anbindung fuer Meta-Werbekampagnen. Damit sollen Teams Daten abfragen und Aktionen ueber mehrere Systeme hinweg mit einer einzigen Anfrage anstossen koennen. Beratungen und Agenturen arbeiten ausserdem an branchenspezifischen oder erweiterten Varianten. Fuer KMU ist vor allem relevant, dass Agentenfunktionen zunehmend in die Tools wandern, die Mitarbeitende ohnehin taeglich nutzen, und dass Integrationen ueber Standards statt Einzel-Schnittstellen laufen.
Was heißt das für deinen Betrieb?
Wenn du bereits Adobe-Marketingtools einsetzt, wird es attraktiver, Kampagnen-Analysen und -Ablaufe direkt aus Chat-Frontends heraus zu steuern statt zwischen Systemen zu wechseln. Pruefe fruehzeitig, welche Datenquellen (CRM, Ads, Webanalytics) du ueber Connectoren anbinden willst, und lege klare Rollen, Freigaben und Protokollierung fuer „Human-in-the-loop“ fest. Auch ohne Adobe lohnt sich der Blick auf MCP/A2A: Offene Standards koennen Integrationskosten senken und Automatisierungen spaeter leichter erweiterbar machen.
Quelle: thenextweb.com